Samstagern



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Das Dorf Samstagern zaehlt etwa 1500 Einwohner. Politisch zur Gemeinde Richterwil gehoerend, spricht man am See vom Gemeindeteil Samstagern vom "Berg" und von den Bewohnern von den "Berglern".
Die Landschaft wurde durch die letzte Eiszeit gepraegt. Der langsam zurueckweichende Linthgletscher hinterliess mehrere Endmoraenen, kleine Huegel, Findlinge (Erratische Bloecke) und Seen wie der Huettnersee, der heute unter Naturschutz steht.
Im Mittelalter waren die Gebiete der Doerfer Waedenswil, Richterswil, Schoenenberg und Hütten Eigentum der "Freien von Wedeswil", die auf der Burg Waedenswil (heutige Ruine) hausten. Durch Verkauf ging die Herrschaft 1287 an den Johanniterorden des Hauses Bubikon und im Jahre 1549 an die Stadt Zuerich ueber.
Auf der Karte von Johannes Gyger aus dem Jahre 1667 existierte Samstagern noch nicht. Damals lag hier eine Allmend mit Eichen. Die Bauern sammelten die Eicheln und fuetterten sie den Schweinen. In der ersten Allmendordnung aus dem Jahre 1568 steht: "Die Eichellese ist nur an Samstagen von einer Betzeitglocke zur andern gestattet." Bald gab man der Eichellese die Bezeichnung "go samstagere". So ist vermutlich der Name Samstagern entstanden.
Im Jahre 1877 wurde die Suedostbahn gebaut. In Samstagern verzweigt sich die Linie aus der Innerschweiz in eine Linie nach Zurich und in eine nach St. Gallen.
In der Naehe der Autobahnausfahrt Richterswil entstanden Wohnbloecke und Industriebauten.
Quelle: Jürg Winkler, CH-8816 Hirzel


Samstagern
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